Beste Reisezeit Kanaren 2026: Welche Insel wann?
Die Kanaren werden gerne als „ewiger Frühling” vermarktet. Das stimmt zur Hälfte. Ja, die Temperaturen schwanken das ganze Jahr zwischen 18 und 28 Grad. Nein, das bedeutet nicht, dass alle Inseln zu jeder Zeit gleich gut sind.
Wer die falsche Insel zur falschen Zeit bucht, verbringt seinen Urlaub im Passatwind, im Nebel oder auf dem falschen Strand.
Wann ist die beste Reisezeit für die Kanaren insgesamt?
Der große Vorteil der Kanaren: Sie sind immer eine Option. Das macht sie besonders attraktiv im deutschen Winter, wenn andere Sommerdestinationen geschlossen haben.
November bis März ist die klassische Hochsaison für Nordeuropäer. Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote sind in dieser Zeit voll mit Urlaubern aus Deutschland, Großbritannien und Skandinavien. Strand, Sonne, 20 bis 23 Grad — genau das, was man im Dezember sucht.
Frühling und Herbst (April bis Juni, September bis Oktober) sind ruhiger, etwas wärmer und preislich günstiger.
Welche Insel zu welcher Jahreszeit?
Teneriffa ist ganzjährig bereisbar. Der Süden ist fast immer sonnig, der Norden nebeliger. Hochsaison ist Winter und Karneval (Februar). Im Sommer reisen vor allem Spanier und Einheimische auf die Insel.
Lanzarote ist von Oktober bis Mai ideal. Im Sommer kann der Calima, ein heißer Wüstenwind aus der Sahara, Temperaturen auf 40 Grad treiben und die Luft trüben.
Fuerteventura ist Europas bekannteste Surfinsel und im Frühling und Herbst am besten. Wind und Wellen für Kiter und Windsurfer sind von März bis Oktober konstant, Schwimmer finden im Sommer ruhigere Bedingungen.
Gran Canaria hat auf der Südseite fast 300 Sonnentage pro Jahr. Hochsaison von November bis März, aber auch Sommer ist gut für den Strand.
La Palma, La Gomera und El Hierro sind kleinere Inseln, ideal für Wanderer. Frühling (März bis Mai) ist die beste Zeit für Wanderungen durch blühende Lorbeerwälder.
Wann sind die Kanaren am günstigsten?
Mai, Juni und Oktober sind die günstigsten Monate. Flüge aus Deutschland nach Teneriffa oder Lanzarote sind in diesen Monaten deutlich billiger, Hotels haben freie Kapazitäten, und die Strände sind weniger voll als im Winter.
Die offizielle Tourismusinformation der Kanarischen Inseln hat monatliche Klimaübersichten für alle sieben Inseln.
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Häufige Fragen
Welche Kanarische Insel ist im Winter am schönsten?
Teneriffa und Gran Canaria sind im Winter am vollständigsten geöffnet und bieten das breiteste Angebot an Hotels, Restaurants und Aktivitäten. Lanzarote ist im Winter ebenfalls ausgezeichnet und weniger überlaufen als Teneriffa. Fuerteventura ist im Winter windiger, dafür ideal für Surfer.
Wann ist Fuerteventura am besten für Surfen?
Fuerteventura ist von März bis Oktober für Windsurfer und Kiter optimal, mit konstantem Passatwind vor allem im Norden der Insel (Corralejo). Surfwellen für Shortboarder sind auf der Westküste das ganze Jahr vorhanden, mit Peaks im Winter.
Wie warm ist das Wasser auf den Kanaren im Winter?
Das Atlantikwasser um die Kanaren hat im Winter (Dezember bis Februar) etwa 19 bis 21 Grad. Im Sommer steigt es auf 23 bis 24 Grad. Das Wasser ist kühler als das Mittelmeer im Sommer, aber für viele noch warm genug zum Schwimmen, besonders wenn man es gewohnt ist.
Welche Kanaren-Insel eignet sich am besten für Wandern?
La Palma hat die dichtesten Wandernetze und die grünsten Landschaften. La Gomera mit dem Garajonay-Nationalpark ist ebenfalls ausgezeichnet. Für einfachere Wanderungen mit Meerblick eignet sich Teneriffa mit dem Teide-Nationalpark. Beste Wanderzeit ist Frühling (März bis Mai).
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