Philippinen Reiseguide: Die schönsten Inseln und Highlights
Die Philippinen sind kein Land, das du auf einer einzigen Reise kennenlernst. Über 7.000 Inseln, und jede hat ihren eigenen Charakter. El Nido sieht aus wie ein Postkartenmotiv, das man nicht für möglich hält. Siargao ist der Surfer-Hotspot, der gerade noch nicht völlig von Instagram zerstört wurde. Bohol hat Schokoladenhügel und Tarsierprimaten, die kleiner sind als deine Faust. Cebu verbindet Stadtflair mit direktem Zugang zur Unterwasserwelt. Du brauchst keinen Plan, der alles abdeckt. Du brauchst einen, der eine Handvoll Inseln tief statt alle oberflächlich zeigt.
Dieser Guide hilft dir, die richtige Auswahl zu treffen.
Welche Inseln der Philippinen sind wirklich einen Besuch wert?
El Nido, Palawan: Die bekannteste Insel des Landes, und das aus gutem Grund. Türkisfarbene Lagunen, Kalksteinfelsen, Kajak zwischen Inseln hindurch. Die Island Hopping Tours (Tour A bis D) sind das Kernprogramm. Du sitzt in einem Holzboot und fährst von Lagune zu Lagune. Weniger spektakulär ist die Reise dorthin: Inlandsflug von Manila nach Puerto Princesa (2 Stunden), dann 5 Stunden Busfahrt oder teurer Direktflug nach El Nido.
Cebu: Einstiegspunkt für viele Philippinen-Reisende. Internationaler Flughafen, direkte Verbindungen aus Europa über Manila oder Singapur. Moalboal an der Westküste ist bekannt für Sardinen-Tornados unter Wasser: Millionen Fische, die sich synchron um dich herum bewegen. Oslob: Walhaie beobachten (umstritten, aber weit verbreitet). Die Südspitze Cebús ist der Ausgangspunkt für Boracay-ähnliche Strände ohne den Massentourismus.
Siargao: Das Surf-Mekka der Philippinen. Cloud 9 ist die bekannteste Welle. Auch für Nicht-Surfer lohnt sich Siargao: Isla Magpupungko (Gezeitenpools), Sohoton Lagoon, entspannte Atmosphäre in General Luna. Wird von Manila aus direkt angeflogen.
Bohol: Chocolate Hills, tausende symmetrische Hügel, die in der Trockenzeit braun werden. Tarsier Sanctuary für die kleinsten Primaten Asiens. Alona Beach auf Panglao Island für Tauchen und Entspannen. Eine Fähre von Cebu entfernt.
Wann ist die beste Reisezeit für die Philippinen?
November bis April ist die Trockenzeit und damit die empfohlene Reisezeit für die meisten Inseln. Wenig Regen, angenehme Temperaturen um 27 bis 32 Grad, klares Wasser zum Tauchen und Schnorcheln.
Mai bis Oktober ist Monsun- und Taifunsaison. Zwischen Juli und Oktober treffen die meisten Taifune die Inseln, hauptsächlich die nördlichen Philippinen. Palawan im Westen ist etwas weniger betroffen als die zentrale und nördliche Region.
Wichtig: Die Philippinen sind groß. Während der Norden unter einem Taifun leidet, kann der Süden (Siargao, Surigao) komplett sonnig sein. Wer flexibel reist, findet fast immer eine gute Option.
Das Philippinische Fremdenverkehrsamt gibt regionale Reisehinweise nach Inseln.
Wie kommt man zwischen den philippinischen Inseln am besten weiter?
Inlandsflüge sind das Rückgrat. Cebu Pacific und Philippine Airlines fliegen die meisten Inselrouten an. Ticket-Preise für kurze Strecken beginnen ab 15 bis 30 Euro, wenn du früh buchst. Mehrwöchige Reisen lohnen sich mit einem AirPASS, den Cebu Pacific für Asien-Reisende anbietet.
Fähren verbinden die näheren Inseln und sind günstiger, aber deutlich langsamer. Negros Navigation und 2Go Travel bedienen die wichtigsten Seerouten. Über Nacht auf einer Fähre schläft man, spart ein Hotel und ist morgens auf der nächsten Insel.
Für EU-Reisende: Kein Visum nötig für bis zu 30 Tage. Am Flughafen kannst du eine Verlängerung auf 59 Tage beantragen.
Was kosten die Philippinen im Alltag?
Die Philippinen sind preiswert, aber günstiger als Indonesien oder Thailand sind sie nicht zwingend, weil Inlandsflüge den Großteil des Budgets fressen.
Unterkunft: Einfaches Guesthouse ab 15 Euro, komfortables Bungalow auf Palawan 40 bis 80 Euro. Resorts auf El Nido können 150 bis 300 Euro kosten.
Essen: Lokale Karinderia (Garküchen) ab 2 bis 4 Euro pro Gericht. Touristenrestaurants 8 bis 15 Euro. Abend-Grillplatz am Strand: Fisch nach Gewicht, ca. 5 bis 10 Euro.
Island Hopping Tours: 15 bis 25 Euro pro Person für organisierte Tagestouren.
Gesamtbudget für zwei Wochen ohne internationale Flüge: 800 bis 1.500 Euro, je nach Inselauswahl.
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Häufige Fragen
Welche Insel auf den Philippinen ist für Erstbesucher am besten?
Cebu ist der praktischste Einstieg: direkter Inlandsflug aus Manila, gute Infrastruktur, Tauchen, Strände und Stadtleben. Von Cebu aus bist du in einer Fährstunde auf Bohol. Wer mehr Zeit hat und die ikonischsten Bilder will, fliegt weiter nach El Nido auf Palawan.
Wie gefährlich sind die Philippinen als Reiseland?
Die Philippinen sind für Touristen auf den gängigen Inseln (Palawan, Cebu, Bohol, Siargao) sicher. Wie überall gilt: nachts allein in unbekannten Stadtvierteln von Manila ist nicht empfohlen. Die größte Gefahr sind Taifune im falschen Reisefenster. Reiseversicherung mit Naturkatastrophen-Schutz ist sinnvoll.
Was ist das beste Tauchrevier auf den Philippinen?
Tubbataha Reef (UNESCO-Weltnaturerbe, nur April bis Juni zugänglich per Liveaboard), Moalboal auf Cebu für Sardinen-Tornados, und Coron auf Palawan für Wrack-Tauchen (Weltkrieg-II-Schiffe). Für Einsteiger ist Alona Beach auf Bohol ideal: ruhige Bedingungen und gute Sichtweite.
Wie viel Bargeld braucht man auf den Philippinen?
Auf kleinen Inseln (El Nido, Siargao) ist Bargeld Pflicht: kaum Kartenterminals, wenig ATMs. In Städten (Cebu City, Manila) funktioniert Karte gut. Empfehlung: vor der Reise auf die Insel ausreichend philippinische Pesos (PHP) abheben. Wechselstuben und Geldautomaten gibt es in den Flughäfen.
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