Wo übernachten

Beste Hotels in Amsterdam: Wo übernachten in welchem Stadtteil 2026

7. Mai 2026 · 7 min Lesezeit

Amsterdam ist klein für eine Hauptstadt — alles in 30 Min Fahrrad-Distanz. Trotzdem unterscheiden sich die Stadtteile dramatisch. In Centrum stehst du zwischen Touristen-Trubel und Grachten, in Jordaan zwischen Boutique-Hotels und Vermeer-Museum, in De Pijp zwischen Albert Cuyp Markt und hippen Cafés. Die Wahl deines Stadtteils entscheidet, ob du das Touristen- oder das echte Amsterdam erlebst.

Hier die ehrliche Übersicht: 5 Stadtteile, was sie kosten, für wen sie passen.

Welcher Stadtteil passt zu welcher Reise?

Centrum: Touristisches Zentrum, Grachten, Anne-Frank-Haus, Rotlichtviertel. Für Erstbesucher mit Sightseeing-Fokus.

Jordaan: Boutique, Künstler-Atmosphäre, charmant. Für Romantik-Reisende, Foto-Reisende.

De Pijp: Hip, Foodie-Hauptstadt, Albert Cuyp Markt. Für junge Paare, Foodies.

Oost (Watergraafsmeer): Lokal, weniger touristisch, Tropenmuseum. Für Slow Travel, Wiederholungsbesucher.

Noord: Alternativ, EYE Filmmuseum, A’DAM Tower. Für hippe junge Reisende, Alternative-Sucher.

Centrum: Das touristische Amsterdam

Innerhalb der Grachten-Ring: Anne-Frank-Haus, Königspalast, Dam-Platz, Rotlichtviertel, alle Top-Sehenswürdigkeiten. Zentralbahnhof in 5 Min, Schiphol-Flughafen in 20 Min mit Zug. Sehr touristisch, aber alle Praktischkeit drin.

Wer hier richtig liegt: Erstbesucher, Kurz-Trips (1-3 Nächte), wer alles zu Fuß oder per Boot erreichen will.

Preise pro Nacht: Hostels 35-65 Euro, Mittelklasse 130-280 Euro, Premium 280-500 Euro, Top-Hotels (Pulitzer, Conservatorium) 500-1.000 Euro.

Top-Picks: Pulitzer Amsterdam (legendäres 5-Sterne in 25 Grachten-Häusern), Hotel TwentySeven (Premium-Boutique nahe Dam), citizenM Amsterdam (Designer-Mittelklasse). Diese und 1.500+ weitere Amsterdam-Hotels findest du auf Booking.com mit Stadtteil-Filter und kostenlosem Storno.

Jordaan: Das charmante Amsterdam

Klein-Stadtteil westlich vom Centrum, einst Arbeiterklasse, heute boutique-chic. Kleine Grachten, schmale Häuser, Indie-Galerien, Cafés mit Live-Jazz, Anne-Frank-Haus direkt nebenan. Romantischer Stadtteil schlechthin.

Wer hier richtig liegt: Romantik-Reisende, Foto-Reisende, ältere Reisende, alle die Charme statt Trubel wollen.

Preise: Boutique 180-380 Euro, mittelklasse 130-220 Euro, Apartments 120-200 Euro.

Top-Picks: The Toren (kleines Boutique in Grachten-Haus), The Hoxton Amsterdam (Designer-Boutique mit Cafe-Lobby), Andaz Amsterdam Prinsengracht (Premium-Boutique mit Marcel-Wanders-Design).

Die offizielle I amsterdam Tourismusbehörde hat eine kuratierte Hotel-Übersicht pro Stadtteil.

De Pijp: Das Foodie-Amsterdam

“Latin Quarter Amsterdams”. Albert Cuyp Markt (täglich, größter Open-Air-Markt der Niederlande), hunderte Restaurants, Café-Kultur, Sarphatipark. Lebendig, lokal, weniger touristisch als Centrum.

Wer hier richtig liegt: Foodies, junge Paare, Workation-Reisende.

Preise: Boutique 130-280 Euro, mittelklasse 90-180 Euro, Hostels 30-55 Euro.

Top-Picks: Sir Albert Hotel (Designer-Boutique in einem Diamanten-Schleifer-Gebäude), Hotel Okura Amsterdam (Premium mit Pool und Spa), Volkshotel (Designer-Hostel-Hybrid mit Rooftop-Bar).

Oost: Das lokale Amsterdam

Östlich vom Zentrum, von Touristen meist übersehen. Tropenmuseum, lokale Cafés, Park De Hoge Veluwe-Gefühl auch wenn du in der Stadt bist. Hier wohnen Locals und Wiederholungsbesucher.

Wer hier richtig liegt: Slow Traveler, Wiederholungsbesucher, längere Aufenthalte.

Preise: Mittelklasse 80-160 Euro, Boutique 130-250 Euro.

Top-Picks: The Manor Amsterdam (Boutique in einem ehemaligen Kloster), Hotel Arena (Premium mit Restaurant), Sir Adam Hotel (Designer-Boutique).

Noord: Das alternative Amsterdam

Nördlich des IJ-Flusses, per kostenloser Fähre erreichbar (5 Min vom Centrum). Früher Industriegebiet, heute Hipster-Hauptquartier. EYE Filmmuseum, A’DAM Tower mit Schaukel, Tolhuistuin Park. Alternativ, lebendig, neu.

Wer hier richtig liegt: Hippe junge Reisende, Wiederholungsbesucher, Alternative-Sucher.

Preise: Boutique 130-280 Euro, mittelklasse 90-180 Euro.

Top-Picks: Sir Adam Hotel (Premium-Boutique im A’DAM Tower), Botel Amsterdam (auf einem Schiff, einzigartig), Faralda Crane Hotel (3-Zimmer-Hotel im umgebauten Kran, einzigartig).

Wie viel kostet eine Übernachtung in Amsterdam wirklich?

Amsterdam ist 2026 deutlich teurer geworden. Realistische Spannen pro Nacht.

Hostels: 35-65 Euro für ein Bett im Mehrbettzimmer. Mittelklasse: 100-220 Euro (3-Sterne in Centrum, Boutique in De Pijp). Premium: 280-500 Euro (Boutique in Jordaan, Premium-Marken). Luxus: 500-1.000 Euro (Pulitzer, Conservatorium, Waldorf Astoria).

Plus: Toeristenbelasting 7 Prozent + 3 Euro pro Nacht (Stadttouristensteuer). Tipp: November-März (außer Christmas/Silvester) sind 30-40 Prozent günstiger als Sommer.

Wo solltest du am Ende buchen?

Für Amsterdam ist Booking.com klar die beste Plattform (Booking ist sogar in Amsterdam gegründet!):

Direktbuchung lohnt nur bei Top-Premium (Pulitzer, Conservatorium) für mögliche Upgrades.

Lies dazu auch unseren Zugreisen-in-Europa-Guide, Amsterdam ist Top-Hub für Eurostar nach London und Thalys nach Paris/Brüssel.


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Häufige Fragen

Wo ist es in Amsterdam am schönsten?

Für Erstbesucher: Centrum. Für Romantik: Jordaan. Für Foodies: De Pijp. Für lokales Amsterdam: Oost. Für alternativ: Noord. Amsterdam hat keinen “schönsten” Stadtteil, jeder ist ein eigenes Amsterdam.

Wann ist die beste Reisezeit für Amsterdam?

April-Mai (Tulpen-Saison!) und September-Oktober. Mildes Wetter, weniger Touristen als Hochsommer. Vermeide Juli-August (sehr voll) und Königstag (Ende April, Stadt komplett überlaufen).

Welcher Stadtteil ist am sichersten?

Centrum (sehr touristisch, viel Polizei), Jordaan und De Pijp sehr sicher. Oost und Noord sicher (lokale Stadtteile mit Foot Traffic). Vermeide Rotlichtviertel-Außenstraßen nach Mitternacht (Drogen-Dealer).

Wie viel kostet eine Woche Amsterdam wirklich?

Backpacker: 700-1.000 Euro pro Person inkl. Flug (Hostel, Snackbars, Fahrrad-Miete). Mittelklasse: 1.300-2.000 Euro (3-4-Sterne, Restaurants, Museen). Premium: 2.500-4.500 Euro (Boutique-Premium, gehobene Küche, Spa).


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