Wo übernachten

Beste Hotels in Bordeaux: Wo übernachten in welchem Stadtteil 2026

11. Mai 2026 · 7 min Lesezeit

Bordeaux war lange vor allem für Weinkenner interessant. Dann folgte 2016 das TGV-Upgrade (Paris in 2 Stunden), das UNESCO-Welterbe für die Altstadt und ein regelrechtes Hotelboom. Heute ist Bordeaux eine der beliebtesten Städte Frankreichs, mit einem Altstadtkern der fast zu schön ist um echt zu sein, einer jungen Restaurantszene und einem Flair, das irgendwo zwischen elegantbürgerlich und angenehm lässig liegt.

Die Wahl des Stadtteils macht den Unterschied. Hier die ehrliche Übersicht: 5 Stadtteile, was sie kosten, für wen sie passen.

Welcher Stadtteil passt zu welcher Reise?

Saint-Pierre / Vieux-Bordeaux: Das historische Zentrum, UNESCO-Altstadt, Place de la Bourse. Für Erstbesucher, Sightseeing, kurze Trips.

Chartrons: Trendiges Antiquitätenviertel, Weinhändler, Craft-Bars. Für Weinliebhaber, junge Reisende, Wochenend-Trips.

Saint-Michel: Bohemienhaft, multikulturell, Flohmarkt. Für Budget-Reisende, Atmosphäre-Sucher, Gastronomen.

Triangle d’Or: Bordeaux’ Luxusviertel, Boutiquen, Grand Hôtels. Für Premium-Reisende, Business, Shopping.

Bastide: Linkes Ufer der Garonne, emergentes Quartier, Hafenflair. Für Entdecker, Appartements, längere Aufenthalte.

Saint-Pierre / Vieux-Bordeaux: Das historische Zentrum

Das Herz von Bordeaux. Die Place de la Bourse mit ihrem Miroir d’Eau (weltweit meistfotografierter Brunnen) liegt hier, genauso wie der gotische Portail Cailhau, zahllose Cafés im 18-Jahrhundert-Sandstein und der Cours du Chapeau Rouge. Alles Sehenswerte ist zu Fuß erreichbar. UNESCO seit 2007.

Wer hier richtig liegt: Erstbesucher, Sightseeing-Reisende, alle die das klassische Bordeaux-Bild wollen, kurze Aufenthalte (2-3 Nächte).

Achtung: Tagsüber sehr touristisch, abends in Seitenstraßen leiser. Hotels mit Place-de-la-Bourse-Blick sind teurer aber atemberaubend.

Preise pro Nacht: Mittelklasse 100-180 Euro, Boutique 150-280 Euro, Premium 280-600 Euro.

Top-Picks: InterContinental Bordeaux Le Grand Hotel (5-Sterne Palast am Grand Théâtre), La Maison Bord’eaux (Boutique mit Innenhof), Hotel Burdigala (elegantes Mittelklasse nahe Place Gambetta). Diese und 500+ weitere Bordeaux-Hotels findest du auf Booking.com mit Stadtteil-Filter und kostenlosem Storno.

Chartrons: Das Weinviertel

Chartrons war Jahrhunderte lang das Viertel der Bordeaux-Weinhändler (négociants). Holländische und irische Kaufleute bauten hier ihre Stadtpalais. Heute ist es das schickste Quartier der Stadt. Antikläden wechseln sich ab mit Weinbars, Bouchons, Craft-Cafés und Designerläden. Sonntags Flohmarkt direkt an der Garonne.

Wer hier richtig liegt: Weinliebhaber, junge Paare, Wiederholer, alle die Atmosphäre über Sightseeing stellen.

Preise: Boutique 120-250 Euro, Apartments 90-180 Euro, Mittelklasse 100-200 Euro.

Top-Picks: La Cour Carrée (elegantes Stadtpalais), Hôtel des Chartrons (Boutique im Weinhändlerhaus), Apartments über Booking im Chartrons-Stil.

Die offizielle Bordeaux-Tourismus-Behörde bietet eine kuratierte Viertelkarte mit Hotel-Empfehlungen und Weinguts-Touren ab Bordeaux.

Wann ist die beste Reisezeit für Bordeaux?

Frühling (April-Juni) und Herbst (September-Oktober) sind die idealen Monate. Weinlese ist im September/Oktober: Châteaux öffnen ihre Tore, die Stimmung in der Stadt ist besonders. Sommer (Juli-August) ist heiß (28-35 Grad) und touristisch voll, Hotels teurer. Winter (November-März) mild und günstig, Weintouren laufen ganzjährig.

Mehr Tipps für cleveres Reisen in Frankreich findest du in unserem Guide zu Zugreisen Europa.

Saint-Michel: Das Bohemien-Viertel

Südlich von Saint-Pierre, rund um die mächtige Basilika Saint-Michel. Hier ist Bordeaux am authentischsten: maghrebinische Patisseries, vietnamesische Restaurants, der legendäre Flohmarkt (Puces de Saint-Michel jeden Sonntag), Street-Food-Läden und kleine Jazz-Bars. Multikulturell, laut, lebendig.

Wer hier richtig liegt: Budget-Reisende, Foodies, junge Reisende, alle die das echte Bordeaux jenseits der Touristenpfade kennenlernen wollen.

Preise: Budget-Hotels und Apartments 60-130 Euro, Mittelklasse 90-160 Euro.

Top-Picks: Hotel Ibis Bordeaux Centre Meriadeck (sauberes Budget), Hôtel Acanthe (kleines Familien-Hotel), Apartments über Booking im Vieux-Quartier.

Wer Flaneur-Stadtteile liebt, findet ähnliche Energie im Lissabon Guide abseits der Touristenpfade.

Triangle d’Or: Bordeaux’ Luxusviertel

Zwischen Cours de l’Intendance, Cours Clemenceau und Allées de Tourny liegt das Triangle d’Or. Hier residieren die Grande-Marken, die Fünf-Sterne-Palais und die schicksten Restaurants der Stadt. Ruhiger, eleganter, weiter vom Backpacker-Rummel entfernt.

Wer hier richtig liegt: Premium-Reisende, Geschäftsreisende, Weinsammler, alle die maximalen Komfort und Nähe zu den besten Restaurants wollen.

Preise: Premium 200-450 Euro, Luxus 400-900 Euro.

Top-Picks: Seeko’o Hotel (Design-Hotel am Ufer), Hôtel de Sèze (klassisches Fünf-Sterne), Mama Shelter Bordeaux (Designer-Boutique mit Rooftop).

Bastide: Das neue Bordeaux

Bastide liegt auf der rechten Garonne-Seite, direkt gegenüber der Altstadt, verbunden durch die Pont de Pierre und die Tram. Lange vernachlässigt, entwickelt es sich zum hippen Quartier mit Ateliers, Food-Trucks und modernen Apartments mit Panoramablick auf Bordeaux’ Skyline. Wenige Touristenhotels, viel Apartment-Angebot.

Wer hier richtig liegt: Entdecker, längere Aufenthalte, Apartments-Fans, alle die Bordeaux von einer anderen Seite sehen wollen.

Preise: Apartments 70-150 Euro, Boutique 110-200 Euro.

Top-Picks: Moderne Apartments über Booking mit Garonne-Blick, kleines Boutique-Hotel Darwin Ecosystème (Skate-Park + Hotel-Concept).

Wo solltest du am Ende buchen?

Für Bordeaux ist Booking.com die beste Plattform:

Direktbuchung lohnt sich nur beim InterContinental Le Grand Hôtel, wo du gelegentlich Theater-Blick-Upgrades nur beim Direktkontakt bekommst.


Wenn du Bordeaux planst, beschreibe Zercy einfach was du suchst: Weintour, Romantik-Wochenende, Erstbesuch oder Gastronomie-Reise. Du bekommst Vorschläge mit konkreten Hotels in passenden Stadtteilen plus Booking-Links. Speichere die Auswahl im Zercy Logbook, damit du beim Buchen alle Optionen zur Hand hast.

Häufige Fragen

Welcher Stadtteil in Bordeaux ist am besten für Erstbesucher?

Saint-Pierre und das Vieux-Bordeaux sind die erste Wahl. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten (Place de la Bourse, Miroir d’Eau, Cathédrale Saint-André, Grand Théâtre) sind zu Fuß erreichbar. Direkte Tram-Verbindung zum Bahnhof Saint-Jean.

Wie teuer ist Bordeaux im Vergleich zu anderen französischen Städten?

Bordeaux ist günstiger als Paris, teurer als Marseille. Mittelklasse-Hotels kosten 100-200 Euro pro Nacht. Restaurants: Brasserie-Mittagessen 15-25 Euro, Abendessen in einem guten Restaurant 40-70 Euro pro Person. Weintouren im Médoc ab 30 Euro pro Person.

Was sollte man in Bordeaux nicht verpassen?

Miroir d’Eau am Abend (beleuchtet), CAPC Museum für moderne Kunst, Cité du Vin (Weinmuseum, Pflichtstop), Chartrons-Flohmarkt am Sonntag, Tagesausflug in die Weinregion Saint-Émilion (45 Min mit dem Zug).

Wann ist die Weinlese in Bordeaux?

September bis Oktober, je nach Jahrgang und Terroir. Grand Cru Châteaux beginnen meist in der zweiten Septemberwoche. Viele Weingüter (Médoc, Pomerol, Saint-Émilion) bieten dann Lesungen und Weinverkostungen an. Die offizielle Tourismus-Seite informiert jährlich über Termine.


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