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Beste Hotels in Girona: Wo übernachten in welchem Stadtteil 2026

11. Juni 2026 · 8 min Lesezeit

Girona liegt eine Stunde nördlich von Barcelona und hat alles, was man sich von einer mittelalterlichen Katalonienstadt wünscht: enge Gassen, bunte Häuser direkt am Fluss Onyar, eine mächtige Kathedrale mit 90 Stufen und eine Altstadt, die aus dem Mittelalter kaum herausgetreten scheint. Die meisten Besucher kommen als Tagestouristen, und das ist dein Vorteil. Wenn du übernachtest, hast du die Stadt morgens und abends fast für dich allein.

In diesem Guide findest du die besten Stadtteile für deine Unterkunft, echte Hotel-Empfehlungen in jeder Preisklasse und praktische Hinweise zur besten Reisezeit. Girona ist kleiner als Barcelona, aber nicht weniger eindrucksvoll.

Welcher Stadtteil passt zu welcher Reise?

Girona ist überschaubar. Die wichtigsten Viertel liegen alle fußläufig zueinander, aber jedes hat seinen eigenen Charakter:

Barri Vell: schlafen, wo die Geschichte wacht

Die Altstadt ist das Herzstück von Girona. Hier findest du die Kathedrale (Eintritt 7 Euro), das jüdische Viertel El Call und die berühmte Treppe mit 90 Stufen. Wer hier schläft, wacht morgens in der Stille des Mittelalters auf, bevor die Tagestouristen aus Barcelona ankommen.

Preisspanne: 90-200 Euro pro Nacht.

Hotel Històric (Boutique, ca. 130 Euro): Direkt im jüdischen Viertel, historische Bögen, Frühstück auf der Terrasse. Eines der bestgelegensten Hotels der Stadt. Palau dels Alemanys (Heritage Hotel, ca. 160 Euro): In einem mittelalterlichen Palast untergebracht, Doppelzimmer mit originalen Steinböden. Kein besseres Schlafzimmer-Fotomotiv. Casa Cundaro (Boutique, ca. 190 Euro): Design-Unterkunft in einem restaurierten Stadthaus, Dachterrasse mit Blick auf die Stadtmauern.

Diese und über 150 weitere Hotels in Girona findest du auf Booking.com mit Stadtteil-Filter und echten Gästebewertungen.

Eixample: das neue Viertel mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Wer nicht unbedingt im historischen Kern schlafen muss, liegt im Eixample besser. Das Viertel westlich des Flusses Onyar hat gute Bus- und Bahnverbindungen, mehrere gute Restaurants auf der Carrer Santa Eugènia und einen entspannten Alltagscharme. Bis in die Altstadt sind es 10-15 Minuten zu Fuß.

Preisspanne: 60-130 Euro pro Nacht.

Hotel Carlemany (4-Sterne, ca. 95 Euro): Modernes Geschäftshotel, Fitnessraum, großes Frühstücksbuffet. Perfekt für Besucher, die Komfort vor Atmosphäre setzen. Apartments Plaça de l’U de Octubre (ca. 75 Euro): Helle Apartments mit Küche, ideal für 2-4 Nächte. Parkplatz im Haus verfügbar. Hotel Peninsular (2-Sterne, ca. 65 Euro): Einfach, sauber, zentral. Eine der günstigsten Optionen mit vertretbarer Lage.

Sant Pere: der unterschätzte Ruhepol

Sant Pere liegt nördlich der Altstadt, direkt hinter der Stadtmauer. Das Viertel ist von Einheimischen bewohnt und hat kaum Touristeninfrastruktur, was genau seinen Reiz ausmacht. Kleine Bars, lokale Bäckereien und das ruhige Straßenbild machen Sant Pere zur besten Wahl für alle, die wirklich in der Stadt ankommen wollen.

Preisspanne: 55-110 Euro pro Nacht.

El Jardí de la Rambla (Pension, ca. 60 Euro): Familiär geführt, kleiner Garten, Frühstück inklusive. Sant Pere Apartments (ca. 80 Euro): Renovierte Wohnungen im authentischen Viertel, perfekt für 3-7 Nächte. Ca l’Arpa (Boutique, ca. 105 Euro): Versteckt in einer Seitenstraße, Innenhof mit Weinreben, persönlicher Service.

Wann ist die beste Reisezeit für Girona?

Girona funktioniert das ganze Jahr. April bis Juni ist ideal: angenehme Temperaturen um 18-22 Grad, Blütezeit in der Region Costa Brava, noch kein Hochsommertrubel. Der Juli und August sind heiß (bis 32 Grad) und die Altstadt füllt sich mit Touristenströmen aus Barcelona und der Küste.

September und Oktober sind unterschätzt. Das Licht ist goldener, die Temperaturen fallen auf 20-25 Grad, und die Lokalen kehren zurück. Die Blumenausstellung ‘Temps de Flors’ im Mai ist eines der schönsten Events Kataloniens. Für Radfahrer ist der Herbst perfekt, die Provinz hat exzellente Radwege Richtung Pyrenäen und Costa Brava.

Im Winter (Dezember bis Februar) ist Girona fast leer. Preise sinken auf 40-70 Euro pro Nacht, und du hast die Kathedralenstufen für dich allein. Kalt wird es nicht wirklich: Die Tiefsttemperaturen liegen selten unter 5 Grad.

Das Katalanische Tourismusbüro liefert aktuelle Veranstaltungskalender und Regionsinfos.

Wo solltest du am Ende buchen?

Für Girona empfiehlt sich Booking.com als erste Anlaufstelle. Die Plattform zeigt Unterkunftstypen von Stadthotels über Pensionen bis hin zu Ferienwohnungen und hat für Girona eine besonders gute Abdeckung kleiner Boutique-Unterkünfte in der Altstadt. Der Stadtteil-Filter hilft direkt beim Eingrenzen. Genius-Mitglieder bekommen oft 10-15% Rabatt auf ohnehin schon günstige Preise.

Wenn du noch andere Städte Kataloniens planst, lohnt sich ein Blick auf den Barcelona-Guide oder auf den Marseille-Guide für die benachbarte Region.


Speichere die Auswahl im Zercy Logbook, damit du beim Buchen alle Optionen zur Hand hast.

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Häufige Fragen

Was kostet eine Nacht in Girona im Durchschnitt?

In der Altstadt (Barri Vell) zahlst du 90-200 Euro pro Nacht in Boutique-Hotels. Im Eixample liegen die Preise bei 60-130 Euro. In der Nebensaison (November bis März) sinken die Preise deutlich, oft unter 70 Euro auch in zentralen Lagen.

Wo übernachte ich in Girona, wenn ich kein Auto habe?

Der Bahnhof liegt im Eixample, gut 10 Minuten Fußweg von der Altstadt. Hotels im Eixample oder direkt in der Altstadt sind am bequemsten ohne Auto. Parkplätze in der Altstadt gibt es kaum, wer mit dem Auto kommt, parkt besser im Eixample.

Wie viele Tage sollte ich in Girona einplanen?

2 Nächte reichen für die Sehenswürdigkeiten der Stadt: Kathedrale, El Call, Stadtmauern, Flussweg am Onyar. Wer auch die Umgebung (Costa Brava, Dalí-Museum in Figueres) einbaut, plant lieber 3-4 Nächte.

Welcher Stadtteil ist am besten für Familien mit Kindern?

Das Eixample ist für Familien praktischer als die Altstadt: breitere Gehwege, mehr Parkoptionen, ruhigere Straßen. Hotels im Eixample haben oft größere Zimmer und Parkplätze. Die Altstadt hingegen hat viele Treppen und Kopfsteinpflaster, mit Kinderwagen anstrengend.

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