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Beste Hotels in Zermatt: Wo übernachten in welchem Stadtteil 2026

11. Juni 2026 · 8 min Lesezeit

Zermatt hat das ikonischste Bergsilhouette der Alpen. Das Matterhorn ragt auf 4478 Meter, spitz und fast geometrisch perfekt, über dem autofreien Dorf. Kein anderer Berg der Alpen hat mehr Fotografien inspiriert, keine andere Skiregion in der Schweiz ist internationaler.

Was Zermatt von anderen Skiorten unterscheidet: Es gibt hier keine Autos. Man kommt per Bahn an, der Gepäcktransport läuft über Elektrotaxis. Das Dorf selbst ist kompakt und fußläufig. Trotzdem gibt es klare Unterschiede zwischen den Lagen. Wer nah an den Liften schlafen will, zahlt mehr. Wer Ruhe und Matterhorn-Panorama sucht, findet beides etwas außerhalb. Dieser Guide bringt Klarheit.

Welche Lage passt zu welcher Reise?

Zermatt ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt, die alle zu Fuß erreichbar sind:

Zentrum und Bahnhofstraße: Mittendrin schlafen

Das Zentrum bietet den kürzesten Weg zu allen Liften und zur Gastronomie. Wer morgens als Erster auf der Piste sein will, ist hier richtig. Wer abends ausgehen möchte, auch. Preise: 180-400 Euro pro Nacht, je nach Saison.

Diese und 200+ weitere Hotels in Zermatt findest du auf Booking.com mit Saison-Preisvergleich und Lagefilter. Da sich die Preise je nach Wintersaison (Dezember-April) und Sommersaison (Juli-September) stark unterscheiden, lohnt sich der Vergleich besonders.

Oberdorf und Hinterdorf: Authentisches Zermatt

Das Oberdorf und das Hinterdorf sind die älteren, ruhigeren Teile des Dorfes. Hier stehen die charakteristischen Walliser Holzhütten auf Pilzsteinen (zur Nagetiersicherung gebaut). Wer das echte Zermatt ohne Hotelglamour erleben will, landet hier richtig. Preise: 100-200 Euro.

Wann ist die beste Reisezeit für Zermatt?

Zermatt ist das gesamte Jahr geöffnet. Das Hochplateau rund um Klein Matterhorn (3883 m) hat sogar Ganzjahres-Skibetrieb. Aber jede Saison hat ihren Charakter:

Winter (Dezember bis April): Das ist die Hauptsaison für Skifahrer und Snowboarder. Das Skigebiet erstreckt sich über 360 Pisten-Kilometer. Weihnachten und Silvester sind absolut ausgebucht, Preise auf Jahreshöchstwert. Am günstigsten ist Anfang Januar und März bis April.

Sommer (Juli bis September): Wanderparadies. Über 400 Kilometer Wanderwege rund ums Matterhorn. Weniger Besucher als im Winter, günstigere Preise. Die Sicht auf das Matterhorn ist im Sommer bei klarem Wetter oft besser als im Winter.

Schultermonate (Mai-Juni, Oktober-November): Viele Lifte sind geschlossen, einige Hotels ebenfalls. Günstige Preise, aber eingeschränktes Angebot.

Das offizielle Zermatt Tourismus Portal bietet aktuelle Pistenpläne, Webcams und Veranstaltungskalender.

Winkelmatten und Riffelalp: Für Ruhesuchende und Fotobegeisterte

Winkelmatten ist ein ruhiger südlicher Ortsteil, ideal für Familien und alle, die morgens ohne Lärm aufwachen wollen. Von hier aus ist die Gondel zur Schwarzsee-Station (2583 m, der klassische Aussichtspunkt auf das Matterhorn) gut erreichbar.

Riffelalp und Riffelberg sind echte Bergerlebnisse: Man fährt per Zahnradbahn hinauf und schläft direkt an der Piste mit Matterhorn vor dem Fenster.

Welcher Stadtteil ist am besten für Familien?

Familien mit kleinen Kindern sind in Winkelmatten gut aufgehoben: ruhig, flacher Zugang zu Spielplätzen, nah an der Schwarzsee-Gondel, die auch für Nicht-Skifahrer attraktiv ist. Familien, die selbst Ski fahren wollen, wählen besser das Zentrum wegen der direkten Lift-Anbindung.

Zermatt hat außerdem einen Kinderclub (Kinderparadies) und eigene Schlepplift-Gebiete für Anfänger am Sunnega. Für die Sommer-Wanderungen mit Kindern ist der Moosjisee ein perfektes Ziel: kleiner Bergsee auf 2142 Meter mit Matterhorn-Spiegelung, gut erreichbar zu Fuß oder per Gondel.

Wo solltest du am Ende buchen?

Zermatt ist eines der teuersten Ski-Reiseziele in den Alpen, aber du kannst sparen, wenn du die Saison richtig wählst und früh buchst. Über Booking.com findest du auch kleinere Chalets, Ferienwohnungen und Pensionen, die günstiger als die großen Hotels sind. Für Winteraufenthalte: Anfang Januar und März sind preiswerter als Weihnachten oder Fasnacht-Wochenenden.

Zermatt lässt sich hervorragend mit anderen Schweiz-Highlights kombinieren. Eine Zugfahrt zum Genfer See dauert rund zwei Stunden. Informationen zu Nachtzügen durch die Schweiz und die Alpen findest du im Nachtzüge Europa Guide. Wer die ganze Schweiz erkunden möchte, findet im Interrail Guide praktische Strecken-Tipps. Und für alle, die Zermatt mit Wien oder Prag kombinieren wollen, lohnt sich ein Blick in die Zugreisen Europa Übersicht.


Speichere die Auswahl im Zercy Logbook, damit du beim Buchen alle Optionen zur Hand hast.

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Häufige Fragen

Wie kommt man nach Zermatt?

Zermatt ist autofrei und nur per Bahn erreichbar. Der nächste Autobahnknoten ist Visp oder Täsch. Von Täsch fährt alle 20 Minuten die Matterhorn-Gotthard-Bahn nach Zermatt (12 Minuten). In Täsch gibt es einen großen Parkplatz. Direktzüge gibt es aus Genf (ca. 3,5 Stunden) und Zürich (ca. 3 Stunden) mit Umstieg in Visp.

Wie teuer ist ein Skiurlaub in Zermatt?

Zermatt gehört zu den teuersten Skiorten der Alpen. Ein Tagespass für das Skigebiet kostet 2026 rund 80-100 Schweizer Franken. Hotels im Winter beginnen bei etwa 150-180 Euro für einfachere Häuser, gute Hotels liegen bei 250-400 Euro. Wer günstiger reisen will: März und Anfang April bieten gute Schnee-Bedingungen bei niedrigeren Preisen.

Was kann man in Zermatt im Sommer machen?

Zermatt im Sommer ist ein komplett anderes Erlebnis. Über 400 Kilometer Wanderwege, Klettersteige (Ferrata), Mountainbiking und Hochalpinismus rund ums Matterhorn. Empfohlen werden die Wanderung zum Schwarzsee mit Matterhorn-Spiegelung, der Aufstieg zum Gornergrat (3089 m, per Zahnradbahn), und wer fit ist: das Matterhorn-Basecamp auf 3260 Meter.

Welche Jahreszeit bietet den besten Matterhorn-Blick?

Das Matterhorn ist im Sommer (Juli-September) am häufigsten wolkenfrei sichtbar. Im Winter liegt oft Dunst oder Wolken auf mittlerer Höhe. Der Sonnenaufgang auf das Matterhorn von der Riffelalp oder dem Gornergrat aus ist in den Sommermonaten spektakulär. Wer die rosa-goldene Morgenröte einfangen will (der sogenannte “Alpenglühen”-Effekt), sollte kurz nach Sonnenaufgang positioniert sein.

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